Goethe on human nature, 2

… humans are darkened beings;
they know not where they come
from, nor where they go;
they know little of the world,
and least of themselves.
I also don’t know myself,
and God forbid I should!

Übrigens aber ist der Mensch
ein dunkles Wesen,
er weiß nicht, woher er kommt
noch wohin er geht,
er weiß wenig von der Welt
und am wenigsten von sich selber.
Ich kenne mich auch nicht, und
Gott soll mich auch davor behüten.

-Conversations of Goethe with Eckermann and Soret, April 10, 1829
Translation by Goethe Global.

No. 3410

Goethe on the world and us, 4

Es ist eine große Torheit, zu verlangen, daß die
Menschen zu uns harmonieren sollen. Ich habe es
nie getan. Ich habe einen Menschen immer nur als
ein für sich bestehendes Individuum angesehen, das
ich zu erforschen und das ich in seiner Eigentümlichkeit
kennen zu lernen trachtete, wovon ich aber durchaus
keine weitere Sympathie verlangte.

It is a great folly to demand that people will harmonize
with us; I have never done it. I have always regarded
each person as an independent individual, whom I
endeavored to study and to understand with all their
peculiarities, but from whom I desired no further sympathy.

-Conversations of Goethe with Eckermann and Soret, May 2, 1824
Translation by Goethe Global based on translation by John Oxenford.

No. 4614

Goethe on youth, 1

When you’re young, you have the confidence to be able to build palaces for people, but when it comes down to it,
you have your hands full cleaning up their crap.

In der Jugend traut man sich zu, daß man den Menschen
Paläste bauen könne und wenn’s um und an kömmt,
so hat man alle Hände voll zu tun, um ihren Mist beiseite bringen zu können.

-Letter to Lavater, March 6, 1780.
Translation by Goethe Global.

No. 3170